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03.11.2017, 00:00 Uhr
Güssau: „Passagiere bei Extremwetterlagen nicht allein lassen“
Ein Maßnahmenplan der Landesregierung wird vorbereitet.
 

Beim jüngsten Sturmtief „Xavier“ Anfang Oktober sind zahlreiche Zugverbindungen, unter anderem in sachsen-anhaltischen Städte Magdeburg, Stendal und Dessau, ausgefallen. Danach wurde Kritik über das Informationsverhalten der Eisenbahnverkehrsunternehmen laut.

Jetzt hat der Landtag auf Initiative der Koalitionsfraktionen beschlossen, dass die Landesregierung gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen in Sachsen-Anhalt die Situation von Anfang Oktober auswertet. Zudem wurde die Landesregierung beauftragt, einen Maßnahmenplan zu vereinbaren, der sicherstellt, dass bei zukünftigen Störungsfällen die Fahrgäste im Regionalverkehr Sachsen-Anhalt über die Reisemöglichkeiten umfassend informiert werden.

Dazu äußert sich das Mitglied im Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr des Landtages von Sachsen-Anhalt, Hardy Peter Güssau: „Orkanartige Windböen, heftiger Niederschlag, herabfallende Äste und entwurzelte Bäume machen das Leben des Bahnverkehrs auf den Gleisen Deutschlands schwer. Besonders im öffentlichen Personenverkehr gilt ein entsprechendes Informationsbedürfnis. Zumindest ab dem Tag nach dem Orkan hätte eine ausreichende Information der Fahrgäste möglich sein müssen. Die Fahrgäste sollten künftig in solchen Situationen nicht allein gelassen werden.“